Högling feiert drei Tage Kirwa

Mit dem Aufstellen des Kirwabaums als weithin sichtbares Zeichen der Kirchweih begannen die Feierlichkeiten am Samstag. Tatkräftig wurden die Kirwaburschen dabei von der Bevölkerung unterstützt. Mit lautstarken Kommandos sorgte Hubert Piehler dafür, dass der 32 Meter lange Baum mit Muskelkraft in die Senkrechte gebracht wurde. Gefeiert wurde überwiegend im Innenhof des Gasthauses Hellerbrand. Dort spielten an den drei Tagen verschiedene Bands und die Kirwapaare unterhielten die Besucher mit Tanzeinlagen.

Pfarrer Michael Hoch und Ruhestandspfarrer Johann Schächtl freuten sich am Sonntag beim Festgottesdienst, dass die Kirwapaare vollzählig erschienen waren. Auch die Kinderkirwapaare feierten den Gottesdienst mit. Pfarrer Schächtl ging in seiner Predigt auf die Schutzpatronin der Höglinger Kirche, die hl. Margareta, ein. Einer der Höhepunkte war sicherlich das Austanzen des Baumes am Sonntagnachmittag. Viele Zuschauer verfolgten das Spektakel am Sportplatz. Dabei waren die Kinderkirwapaare beim Baumaustanzen mindestens genau so engagiert wie die großen Kirwapaare. Diese zeigten verschiedene Tänze und auch die Gstanzl durften nicht fehlen. Unter anderem gab es Lob für Ruhestandspfarrer Johann Schächtl. Begrüßt wurden die Kirwapaare am Kirwabaum von den Pitterberger Böllerschützen. Das neue Oberkirwapaar heißt Monika Roith und Michael Bauriedl.

Am Montag war der Kirwabär nach dem Weißwurst-Frühschoppen unterwegs. Er bewies große Ausdauer und trieb sein Unwesen bis in den späten Nachmittag hinein.

Heinrich Niebauer