Cousinen begeistern mit ihren Liedern

Die St.-Michael-Kirche in Wolfring bot einen angemessenen Rahmen für die „CousinenTöne“. Die 8 Sängerinnen begeisterten mit ihre Musik im Advent die Zuhörer.

„Die Wolfringer Kirche bedarf dringend der Renovierung, auch wenn man durch die stimmungsvolle Beleuchtung die Schäden nicht so sieht“, führte Pfarrer Hoch bei der Begrüßung der Sängerinnen aus. Deshalb freute er sich, dass die Cousinen kostenlos in der St.-Michael-Kirche auftraten und den Erlös an freiwilligen Spenden für die Renovierung zur Verfügung stellten. Eine Vielzahl von spirituellen Liedern zu den Themen der Erwartung und Ankunft, Maria, Dunkelheit und Licht stimmten auf Weihnachten ein. Die leisen Töne zeugten vom Können der Sägerinnnen, die in einer Vielzahl von Chören aktiv sind. Sie alle gehören zu einer Familie und haben ihre Wurzeln in Dürnsricht. Lieder wie „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Die Nacht ist vorgedrungen“ hatte Jonathan Brell für die Sängerinnen eigens arrangiert. Begleitet wurden die Sängerinnen bei einigen Liedern von Jonathan Brell und Heidi Neidl auf ihren Musikinstrumenten.

Nachdenkliche Texte, vorgetragen von Ida Faltermeier, ergänzten das Programm. Die vielen Zuhörer – in der Kirche war kein freier Sitzplatz mehr und die Zuhörer standen teilweise in den Gängen – lohnten den Auftritt mit lang anhaltendem, stehendem Applaus. Auch nach dem Konzert zeigten sich die Zuhörer von dem zuvor Gehörten beeindruckt und in vielen Gesprächen war die Hochachtung vor den Sängerinnen zu spüren.

Heinrich Niebauer