Gerd Seidel stellt Werke in Knölling aus

Gerd Seidel aus Ensdorf präsentiert der Öffentlichkeit noch bis zum 12. Januar fünf seiner Werke in der Heilig-Kreuz-Kapelle in Knölling.

Bereits zum wiederholten Mal war die Heilig-Kreuz-Kapelle in Knölling der Ort für eine Ausstellung. „Mit Gerd Seidel ist es gelungen, wieder einen Künstler in Knölling begrüßen zu können, der national und international bekannt ist“, betonte der Vorstand des Kapellenvereins Konrad Gürtler. Seidel beschäftige sich in seinen Werken mit vielfältigen aktuellen Themen wie dem Klimawandel oder der Flüchtlingskrise. Für die Ausstellung „Vorfreude“ sind vier Collagen auf Papier und eine Materialcollage im Gotteshaus in Knölling zu sehen.

Das Thema Vorfreude beschäftige ihn sehr, betonte Seidel. Sie beginne zum Teil bereits schon im August. „Was soll sie sein und was wurde daraus gemacht?“, laute die Fragestellung. Er forderte die Besucher der Vernissage auf, genau hinzusehen. Es gebe etliche Details zu entdecken, die nicht sofort ins Auge fallen. Begeistert zeigte sich Gerd Seidel aber auch vom Ausstellungsort. Er fand lobende Worte für die Heilig-Kreuz-Kapelle.

Was echt und was eine Kopie ist, sei heutzutage nicht mehr so einfach zu erkennen, betonte Pfarrer Michael Hoch. Deshalb gelte es ganz genau hinzuschauen und bis zum Kern zu blicken. Er wünschte allen Anwesdenden, das zu finden, was echt ist, wie die Liebe Gottes.

Heinrich Niebauer