Seniorenausflug nach Werdenfels

Am Donnerstag, den 25. April, unternahmen die Senioren der Pfarrei Dürnsricht-Wolfring mit dem Bus einen Halbtagesausflug nach Werdenfels.

Bereits die Anfahrt durch das grüne Vils- und Naabtal war für alle ein Genuss. Ruhestandspfarrer Hans Schächtl erzählte von seinen vielfältigen Begegnungen mit dem Exerzitienhaus Werdenfels. Dort wurden die Teilnehmer von seiner Schwester, der Oberin Adelind Schächtl, willkommen geheißen. Direktor Günter Lesinski ließ es sich nicht nehmen, persönlich über den Werdegang des Hauses zu informieren. Seit 1934 ist es im Besitz der Diözese Regensburg und wurde zwischen 2000 und 2004 grundlegend saniert und ausgebaut, so dass es heute eine ideale Stätte für Kurse und Exerzitien ist. Das besondere Augenmerk der Zuhörer lenkte Herr Lesinski auf die Hauskapelle, die dem Hl. Bruder Klaus von Flüe geweiht ist. Lieder und Gebete ergänzten seinen Vortrag. Interessant war, wie die „Ochsenmadonna“ nach Werdenfels kam. Reichhaltige Symbolik, wie z.B. Viereck, Kreis und Dreieck, und die Wirkung des Lichtes ließen die Betrachter das Gotteshaus mit ganz anderen Augen anschauen und verstehen. Ein Marienlied in der Waldkapelle mit der Werdenfelser Madonna beendete dort den informativen Aufenthalt.

Die Weiterfahrt nach Eilsbrunn zur Gaststätte Röhrl führte durch das wundervolle Tal der Schwarzen Laber. Im ältesten Gasthaus der Welt gab es dann Kaffee und Kuchen oder eine deftige Brotzeit. Wirtsvater Paul Röhrl erklärte den Senioren, dass die Gaststätte schon seit 1658 im Besitz der Familie und seither durchgehend geöffnet ist. Er erzählte auch sehr unterhaltsam Geschichten von seinen Vorfahren, die immer wieder zum Schmunzeln anregten. Für Interessierte öffnete er dann zum Abschluss im 1. Stock die Zimmertüren und zeigte, wie die Menschen früher im Gasthaus gelebt und gearbeitet haben. Ein Museum könnte nicht aufschlussreicher sein.

Über die Autobahn ging es zurück nach Fensterbach. Ein erlebnisreicher Nachmittag wird allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben.

Johann Heimler