Weitere Schritte zur Renovierung der Wolfringer Kirche

Zur Informationsveranstaltung zur Renovierung der Wolfringer Kirche kamen der beauftragte Architekt Michael Feil, sowie die zuständige Diözesanarchitektin Martina Hackl nach Wolfring, um im Jugendheim die Planungen und Schwierigkeiten der Renovierungsmaßnahme zu erklären. Einige Interessierte folgten der Einladung und konnten sich so aus erster Hand informieren.

Die Voruntersuchungen sind abgeschlossen. Dazu waren Reinigungsmaßnahmen nötig, die vor allem den Turm betrafen. Die Untersuchungsergebnisse stellte Architekt Feil ausführlich vor, so dass der Umfang und die Komplexität der Maßnahme deutlich wurde. „Es geht nicht nur um das Tünchen der Wand, sondern es muss auch geprüft werden, ob der Putz noch hält.“ Viele Maßnahmen, die einen erhöhten Aufwand bedeuten, sind auf den ersten Blick nicht ersichtlich und daher überrascht die hohe Summe von über 1,2 Million Euro, die für eine Renovierung aufgebracht werden müsste. Tragischerweise wurde in der Turmhaube ein statisches Problem festgestellt, sodass dort spätestens im kommenden Jahr Handlungsbedarf angezeigt ist.

Trotz eines Zuschusses der Diözese von 50% und dem angesparten Eigenkapital der Kirchenstiftung bleibt für die Gesamtrenovierung eine Finanzierungslücke von gut 200.000 EUR. Diese Summe gilt es aufzubringen, bevor mit der Renovierung begonnen werden kann. Viele gute Ideen schmiedeten die Teilnehmer, die vielleicht in der kommenden Zeit umgesetzt werden, damit das nötige Geld zusammenkommt.

„Wichtig ist“, so Pfarrer Hoch, „dass die Wolfringer den Bezug zu ihrer Kirche nicht verlieren und sich weiterhin stark machen für die Renovierung.“ Die bevorstehenden Kirchenverwaltungswahlen seien zum Beispiel eine gute Gelegenheit, sich zu überlegen, aktiv in der Kirchenverwaltung mitzuarbeiten und sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Das Projekt Kirchenrenovierung braucht viele Hände, die mit anpacken, und Köpfe, die mitdenken!