Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Fensterbach

Zur Jahreshauptversammlung des KPV Fensterbach im Gasthaus Hellerbrand konnte Vorsitzender Simon Strähl die Mitglieder begrüßen. Auch Bürgermeister Christian Ziegler ließ es sich nicht nehmen, an der Versammlung teilzunehmen. In seinem Grußwort dankte er dem Krankenpflegeverein und der Caritassozialstation (CSS) Nabburg für ihren Dienst an den Kranken und Pflegebedürftigen. Der Kassenbericht von Franz Ziegelmeier fiel positiv aus, obwohl die derzeitige Zinspolitik manche Wünsche offen lässt. In seinem Rechenschaftsbericht gab Simon Strähl eine Überblick über das abgelaufene Jahr. Kurz ging er auch auf den Neubau der Caritassozialstation 2018 ein. Der KPV Fensterbach gewährt der CSS Nabburg nach einstimmigem Beschluss ein Darlehen zur Mitfinanzierung des Neubaus.

Herr Strähl erklärte, dass im vergangenen Jahr elf Mitglieder verstorben seien. Der Mitgliederstand derzeit betrage 249. Der Vorsitzende bat um verstärkte Mitgliederwerbung. Auch wurde angeregt, den KPV in die Homepage der Gemeinde Fensterbach aufzunehmen. Nach Berichten und Grußworten sprach Christine Niklas über die „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ -SAPV-.

Ziel und Aufgabe dieser Organisation, deren Sitz derzeit in Klardorf ist, ist die Versorgung unheilbar kranker Menschen und die Unterstützung ihrer Angehörigen. Für die Betroffenen soll die bestmögliche Lebensqualität in der verbleibenden Lebenszeit geschaffen werden. Dazu gehört die fachkompetente und pflegerische Palliativversorgung zu Hause oder im Pflegeheim. Ein Bereitschaftsdienst durch Fachkräfte und Fachärzte steht rund um die Uhr zur Verfügung. Der Krankheitsverlauf des Patienten wird in Absprache mit dem Hausarzt überwacht. Außerdem können Behandlungs-, Notfall- und Medikamentenpläne individuell für den Betroffenen erstellt werden. Der Leistungsanspruch ist von der gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert.
Nach Abschluss des Vortrages wurde noch Info-Material verteilt. Herr Strähl dankte der Referentin mit einem kleinen Geschenk.

Nach einer kurzen Aussprache schloss der Vorsitzende die Versammlung mit dem Hinweis, dass das Essen auf Rädern aus Kosten- und Personalgründen von den Johannitern und nicht mehr von der CSS Nabburg abgedeckt werde. Auch bat er bei allen Pflegefragen die CSS Nabburg zu kontaktieren. Die Mitarbeiter würden mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Heinrich Niebauer