Senioren unternehmen Ausflug nach Trautmannshofen

Am Donnerstagnachmittag machten sich 60 Senioren bei leichtem Nieselregen auf den Weg nach Trautmannshofen. Hans Zweck steuerte mit seinem Bus auf der Hinfahrt den Osterbrunnen von Kastl an. Dessen Ausgestaltung fand bei allen hohe Anerkennung. Am riesigen Steinbruch bei Lauterhofen vorbei näherte man sich schnell Trautmannshofen.

Das Äußere der einfachen und wuchtig wirkenden Wallfahrtskirche Mariä Namen ließ nichts von dem erahnen, was einem beim Eintritt ins Innere erwartet. Üppige und glänzende Pracht empfängt jeden Besucher und überwältigt ihn. Kirchenführerin Thekla Lehmeier begrüßte die Senioren und gab einen Überblick über die Entstehung der Wallfahrt und über den Bau des Gotteshauses. Die barocke Kirche wirke wie ein himmlischer Festsaal, der einen Ausblick auf das Leben nach dem Tod vermitteln soll. Im Mittelpunkt stehe dabei die „Unversehrte Maria“. Ihr Gnadenbild, eine Holzfigur mit prächtigem Gewand, ziert den rechten Seitenaltar. Wenn jemand einen tieferen Einblick über die Wallfahrt gewinnen möchte, wird er im Internet unter „Bistum Eichstätt: Trautmannshofen: Mariä Namen“ fündig. Im Anschluss an die interessanten Ausführungen betete Pfarrer Michael Hoch eine kurze Andacht mit den Besuchern.

Etwas ausgefroren freuten sich die Teilnehmer auf Kaffee und Kuchen in den warmen Räumen des Gasthauses Schraml. Die Heimfahrt durch die kleinen Dörfer und die ursprüngliche Landschaft des Lauterachtals zeigte den Senioren nochmals die Schönheit der Oberpfalz. Seniorenleiterin Frau Heimler dankte für den gelungenen Ausflug und lud für die Maiandacht am 18. Mai in Högling ein.

Johann Heimler

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